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Geschichte

Rückblick:

Die damaligen Gründungsmitglieder, 24 an der Zahl und überwiegend Diplom-Psychologen, die 1982 die DGH konzipierten, wären sicherlich mehr als erstaunt gewesen, wenn sie von der künftigen Entwicklung ihres noch auf unsicheren Beinen stehenden Sprösslings gewusst hätten. Und was aus ihm wurde, kann sich in der Tat sehen lassen: Die DGH mit etwa 700 Mitgliedern zeigt alle Anzeichen eines soliden, lebendigen Therapieverbandes, der sich um die Förderung der klinischen, wissenschaftlich begründeten Hypnose bemüht. Dieses Ziel verfolgt die DGH auf verschiedenen Ebenen. Zum einen durch ihre Publikationen.

Entwicklungen:

Beim Rückblick auf die vergangenen Jahre waren es drei wichtige Entwicklungen, auf denen die Bedeutung der DGH basiert:

  1. Die DGH stand schon seit ihrer Gründung nicht nur Psychologen, sondern auch Ärzten und Zahnärzten offen. Dennoch war sie zu Beginn im Wesentlichen ein Verband von Diplompsychologen. Inzwischen aber ist der Anteil der Ärzte auf über 30 Prozent angestiegen und damit ist die DGH - wie von den Gründungsmitgliedern gewollt -ein berufsübergreifender Fachverband geworden, auf deren Tagungen sich nicht nur Klinische Psychologen und ärztliche Therapeuten austauschen, sondern auch die Erfahrung der mit Hypnose arbeitenden Internisten, Anästhesisten, Gynäkologen, praktischen Ärzte, Kinderärzte und Zahnärzte eingebracht werden.
     
  2. Die DGH war und ist entscheidend an der Darstellung der Hypnose in der Öffentlichkeit beteiligt. Es gibt kaum eine Fernsehsendung über Hypnose oder entsprechende Berichte in Zeitungen und Magazinen, in denen nicht DGH-Mitglieder zu Fragen der Anwendung von Hypnose etc. Stellung genommen hätten. Inzwischen scheint auch das Bemühen der DGH, gegen das Interesse der Medien an sensationellen Berichten vorzugehen und auf seriöse Berichterstattung zu drängen, Früchte getragen zu haben. Daran waren sicher auch die Bücher beteiligt, die von DGH-Mitgliedern für Laien, Psychotherapeuten und Zahnärzte in den letzten Jahren veröffentlicht wurden.
     
  3. Der DGH ist es im Laufe der vergangenen Jahre gelungen, das internationale Parkett nicht nur zu betreten, sondern dort auch gestaltend mitzuwirken: Die DGH ist Mitglied der International Society of Hypnosis (ISH) und der European Society of Hypnosis (ESH). Sie ist in den Vorständen sowohl der ISH wie der ESH, den mit über 10 000 Mitgliedern wichtigsten internationalen Hypnoseverbänden, vertreten. Der vorläufige Höhepunkt der internationalen Entwicklung der DGH war der 5th European Congress of Hypnosis, den die DGH 1990 als Gastgeber an der Universität Konstanz ausrichtete. Über 800 Psychologen, Ärzte und Zahnärzte aus aller Welt nahmen daran teil. Begonnen hatte die internationale Öffnung mit einer Einladung der DGH zu einem Treffen der Vorstände der Hypnosegesellscbaften der Schweiz, Osterreichs, Belgiens, Hollands und der BRD in Köln 1986, wo über Formen der Kooperation diskutiert wurde. Heute bestehen enge Kontakte insbesondere zu
     
    Belgien, Holland, Schweden und der Schweiz, deren Vertreter regelmäßig an den DGH-Tagungen teilnehmen. Die vielfältige Einbindung in die internationale Hypnoseszene wird auch weiterhin wichtig für die DGH bleiben, weil sie die Teilhabe an den internationalen Entwicklungen gewährleistet.
     
    Am 05. Oktober 2000 gründeten die Vorstände von 11 Hypnosegesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den " Wissenschaftlichen Beirat der deutschsprachigen Hypnosegesellschaften" zur Förderung und Anerkennung der Hypnose in Forschung und Praxis.

Walter Bongartz, Konstanz

Die Vorstände der DGH


 P: Präsident V: Vizepräsident H: Herausgeber S: Schatzmeister 

 R: Referent für wissenschaftliche Fragen und Weiterbildung

 

1982 Gründungsvorstand

P:

Dipl.Psych. Thomas Svoboda

V:

Dipl.Psych. Norbert Loth

V:

Dipl.Psych. Dr. Walter Bongartz

H:

Dipl.Psych. Dr. Herbert Buchta

S:

Dipl.Psych. Ewald Butz

 

 

 

 

 

1983/1984/1985

P:

Dipl.Psych. Dr. Arthur Schirmer

V:

Dipl.Psych. Norbert Loth

V:

Dipl.Psych. Dr. Walter Bongartz

H:

Dipl.Psych. Heino Hübner

S:

Dipl.Psych. Ewald Butz

 

 

 

 

 

1986/1987/1988

P:

Dipl.Psych. Dr. Walter Bongartz

V:

Dr.med.dent. Volker Reindl

V:

Dipl.Psych. Hans Otremba

H:

Dipl.Psych. Dr. Hans-Christian Kossak

S:

Dipl.Psych. Ewald Butz

 

 

 

 

 

1988/1989

P:

Dipl.Psych. Hans Otremba

V:

Dipl.Psych. Dr. Burkhard Peter

V:

Dr.med.dent. Volker Reindl

H:

Dipl.Psych. Hans-Joachim Scholz

S:

Dipl.Psych. Wolfgang Ebers

 

 

 

 

 

1989

P:

Dr.med.dent. Volker Reindl

V:

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

H:

Dipl.Psych. Hans-Joachim Scholz

S:

Dipl.Psych. Wolfgang Ebers

 

 

 

 

 

1990/1991/1992

P:

Dr.med.dent. Volker Reindl

V.

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

H:

Dipl.Psych. Rudolf Pütz

S:

Dipl.Psych. Hans-Joachim Scholz

 

 

 

 

 

1993/1994

P:

Dr.med.dent. Volker Reindl

V:

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

H:

Dipl.Psych. Hans-Jörg Hautkappe

S:

Dipl.Psych. Hans-Joachim Scholz

 

 

 

 

 

1995/1996/1997/1998

P:

Dr.med.dent. Volker Reindl

V:

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

H:

Dipl.Psych. Detlef W. Timp

S:

Dipl.Psych. Hans-Joachim Scholz

 

 

 

 

 

1998/1999

P:

Dr.med.dent. Volker Reindl

V:

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

SF:

Dipl.Psych. Georg Milzner

Herausgeber ( H ) wurde in Schriftführer ( SF ) umbenannt. 

S:

Dr. med. Christoph Müller

 

 

 

 

 

1999/2000/2001

P:

Dr. Dipl.-Psych. Michael Hübner

V:

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

SF:

Dipl.Psych. Georg Milzner

S:

Dr. med. Christoph Müller

 

 

 

 

 

2001/2002

P:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

V:

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Peter Dünninger

SF:

Dipl.Psych. Georg Milzner

SF:

Dipl.-Psych. Werner Eberwein (elect)

S:

Dr. med. Christoph Müller

 

 

 

 

 

2002/2003

P:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

V:

Dipl.Psych. Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Peter Dünninger

SF:

Dipl.-Psych. Werner Eberwein

S:

Dr. med. Christoph Müller

 

 

 

2003/2004/2005/2006/2007

P:

Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

V:

Dipl.Psych.Dr.Helga Hüsken-Janßen

V:

Dr.med.dent. Peter Dünninger

SF:

Dr.med.dent. Stephan Eitner

S:

Dr. med. Christoph Müller

2007

 P:

 Dr.med.dent. Bernd U. Borckmann

 V:

 Dipl.Psych.Dr.Helga Hüsken-Janßen

 V:

 Dr.med.dent. Peter Dünninger

 SF:

 Dr.med.dent. Stephan Eitner

 S:

 Dr. med. Christoph Müller

 R:

 Prof. Dr. Dipl.-Psych. Walter Bongartz

2008

P:

 Priv.-Doz. Dr. med. dent. Stephan Eitner

V:

 Dipl.-Psych. Dr. Helga Hüsken-Janßen

V:

 Prof. Dipl.-Psych. Dr. Walter Bongartz

SF:

 Dr. med. dent. Peter Dünninger

S:

 Dr. med. Christoph Müller